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Italiens Weinanbaugebiete
Beschreibung der Anbaugebiete
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Valle
D'Aosta (Aostatal)
Die
DOC Valle d'Aosta wurde 1986 geschaffen. 18 verschiedene Weine,
deren Bezeichnung zweisprachig ist, sind in der Region zusammengefasst.
Die vielen kleinen Weinberge des Aostatals im äußersten
Nordwesten Italiens stellen geographisch die Verbindung zwischen
den französischen Weinbergen Savoyens im Osten und dem
Piemont im Süden dar. |
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So werden
die Sorten aus beiden Regionen angebaut: Barbera und Nebbiolo aus
dem Süden, Gamay und Petit Rouge aus dem Norden. Auch eine Sorte
aus der Schweiz verwendet man: die Petit Arvine. Außerdem findet
man Pinot Gris und Moscato. Die Erzeugung im Aostatal ist klein, die
Weine sind schmackhaft. Beachtenswert sind u.a. der Donnaz, der Enfer
d'Arvier, der Blanc de Morgex et de la Salle, der Nus, der Arnad-Montjovet
und der Chambave.
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Piemont
Das
Piemont ist neben der Toskana die bekannteste Weinregion Italiens.
Der überwiegende Teil der Rebsorten des nordwestlich gelegenen
Anbaugebiets ist nur hier zu finden. Sie scheinen sonst nirgends gute
Ergebnisse zu bringen. Eine Fülle feiner Rotweine, kräftig
und mit einer lebendigen Säure ausgestattet, werden in der ländlichen,
hochambitionierten Region erzeugt. Die Palette reicht von jung zu
trinkenden, fruchtbetonten Dolcetto und Barbera, mit denen die Hälfte
der Anbaufläche bestockt ist, bis hin zum berühmten Barolo.
Auf kalkreichen, lehmigen Verwitterungsböden südwestlich
der Stadt Alba wird die Nebbiolo angebaut, die alte einheimische und
einzige Rebsorte für den Barolo. Fast nirgends sonst wird sie
kultiviert. Die Nebbiolo ist Grundlage noch weiterer hochwertiger
Weine des Piemont: des Barbaresco, des Gattinara und des Ghemme. Es
sind Prestigeweine, die mengenmäßig nur eine untergeordnete
Rolle spielen.
Von Arneis und Gavi werden Weißweine im Piemont erzeugt. Das
Gebiet ist zudem die Heimat des Asti Spumante aus der Moscatorebe.
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Barolo
Jedem
Freund der Weine Italiens ist der Barolo ein Begriff. Seine Heimat
ist die Langhe, in der sich die berühmten Lagen über elf
Gemeinden erstrecken. Der Barolo ist ein tannin- und körperreicher
Wein mit unverwechselbarem Charakter. Hinter einer geschmacklichen
Fassade aus Säuren und Gerbstoffen, verbergen sich vielschichtige
Aromen: Pflaumen, Himbeeren, Trüffeln, welkende Blumen, Gewürznelken
und Waldboden kann man in ihm finden. Sie treten erst nach Jahren
der Lagerung in Erscheinung.
Neben
den 11 Barolo-Gemeinden, die wichtigsten sind Castiglione Falletto,
Monforte, Serralunga, La Morra und Barolo selbst, gibt es nur 3
Gemeinden mit offiziell anerkannten Lagen für Barbaresco: Neive,
Treiso und Barbaresco. Auch Gattinara und Ghemme sind nur in geographisch
eng umgrenzten Gebieten zugelassen. Barolo und Barbaresco traten
in den 90er Jahren zum zweiten Mal in den Blickpunkt der Weinwelt.
Sie hatten schon bei der Gründung Italiens 1860 eine glanzvolle
Ära.
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