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Italiens Weinanbaugebiete

Beschreibung der Weinanbaugebiete

 
 

 

Vino Nobile di Montepulciano

Der Vino Nobile di Montepulciano ist zusammen mit dem Brunello di Montalcino der bedeutendste Wein der südlichen Toskana. Der Vino Nobile hat eine lange Geschichte. In den 20er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts bekam er sein heutiges Geschmacksbild.
Die Rebsortenzusammensetzung ähnelt der des Chianti. Der Vino Nobile darf allerdings erst nach 2 Jahren in den Verkauf gebracht werden, die Riserva erst nach 3 Jahren. Die Böden der Region sind meist sandig, das Klima ist kühl und gemäßigt. Die besten Vertreter des Vino Nobile sind würdige Vertreter der Sangiovese-Traube.
 
 
Brunello di Montalcino

Der Brunello di Montalcino genießt den Ruf, einer der teuersten Weine Italiens zu sein. Er ist zudem vergleichsweise jung - gerade über 100 Jahre alt. Die Idee zu diesem Wein hatte im 19. Jahrhundert Ferruccio Biondi-Santi, der sich mit dem damals auch in Montalcino hergestellten Chianti nicht zufrieden geben wollte. Er versuchte aus seinen besten Sangiovese-Trauben einen neuen, eigenständigen Wein zu machen. Das Ergebnis war ein außergewöhnlich langlebiger, muskulöser Wein, der eine lange Lagerzeit erforderte. Erst seit Ende der sechziger Jahre gibt es andere Anbieter als Biondi-Santi für Brunello.
Der Brunello ist tiefdunkel, mit kräftigem Körper, sehr guter Struktur, herb mit leichtem Bitterton im Abgang, guter Säure und ausreichend Tannin. Er ist der einzige klassische Rotwein der Toskana, der nur aus einer einzigen Rebsorte erzeugt wird, nämlich aus Sangiovese Grosso, einem lokalen Klon der Sangiovese.
 

Morellino di Scansano
Ein weiterer hervorragender Vertreter der toskanischen Weine ist der Morellino di Scansano mit eigener DOC. Grundlage des Weins ist ein spezieller Klon der Sangiovese Traube. Empfehlenswert u.a. von Banti, Fattoria Le Pupille.

Vernaccia di San Gimignano
Im Umland der mittelalterlichen Stadt San Gimignano wächst der interessanteste Weißwein der Toskana, der Vernaccia di San Gimignano. Der Vernaccia, der nach der gleichnamigen Rebe benannt wurde, ist seit Jahrhunderten in der Toskana heimisch und erhielt als einer der ersten Weine Italiens bereits 1966 das DOC-Statut zuerkannt. Der typische Geschmack des Vernaccia ist kräftig, sehr trocken und weich zugleich, mit einem ganz spezifischen, leicht bitteren Abgang und dem berühmten Feuersteingeschmack.
     
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