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Fortsetzung
Italiens Weinanbaugebiete
Beschreibung
der Weinanbaugebiete
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Marche
(Die Marken)
Derzeit
ca. 27.000 Hektar Weinbau hat die mittelitalienische Adriaregion
um Ancona, östlich von Umbrien. Die bekanntesten weißen
Weine sind der Verdicchio di Castelli di Jesi und der Verdicchio
di Matelica.
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Einer
der besten ist der Verdicchio di Montanello von Villamagna. Von den
Roten sind der Rosso Piceno und der Rosso Cònero (gut z.B.
von Umani Ronchi) zu nennen. Für die Rotweine, die den Chiantis
oft in nichts nachstehen, werden vor allem die Montepulciano-Traube
und die Sangiovese-Traube verwendet. |
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Umbria (Umbrien)
In
der mittelitalienischen Region im Norden Roms wird überwiegend
Weißwein erzeugt. Der Löwenanteil fällt auf den Orvieto.
Hochwertiger ist der Cervaro della Sala, der es hin und wieder mit
einigen der besten Weißweine Italiens aufnimmt. Der bedeutendste
Rotwein der Region ist der Torgiano, mit eigenem DOC-Gebiet für
seine Rot- und Weißweine. Der Torgiano rosso hat DOCG-Status.
Er besteht überwiegend aus Sangiovese. In guten Jahren kann er
fantastisch schmecken.
Lazio (Latium)
Etwa
90% des in dem großen Anbaugebiet um Rom produzierten Weins
ist Tafelwein und wird an Ort und Stelle konsumiert. Einige DOC-Weine
genießen ein hohes Ansehen. Aber auch einige ohne dieses Prädikat
sind hervorragend, wie der Fiorano. Auch Frascati, Marino, Colli Albani
oder Cori, Weißweine der Castellui Romani, einer Region südöstlich
von Rom, sind ohne DOC-Status. Die aus Cesanese bereiteten Rotweine
aus Piglio und einigen Gemeinden aus der Nachbarschaft östlich
von Rom können sehr ansprechend sein. Der berühmte Est!
Est!! Est!!! di Montefiascone wird ebenfalls im Latium erzeugt.
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Abruzzi / Molise (Abruzzen / Molise)
Der
höchste Punkt der Apenninen ist der 2914 Meter hohe Gran Sasso
d'Italia. Er überragt L'Aquila, die Hauptstadt der Abruzzen.
Näher am Meer, wo die Berge flacher werden, wird Wein angebaut.
Man wählte die hochwertige Montepulciano-Traube zur Qualitätsweinerzeugung.
Sie liefert kräftige, oft elegante Kreszenzen. Weißwein
ist nicht die Stärke der Region; hier spielt eine weniger spektakuläre
Sorte die Hauptrolle: die Trebbiano.
Die Anbaufläche der Abruzzen
ist über 32.000 Hektar groß. Weniger als 10% der Produktion
verlässt das Anbaugebiet. Die Höhe der Erträge liegt
über dem Landesdurchschnitt. Nur zwei DOC-Weine gibt es in
dem Gebiet: Der zum Teil beachtenswerte Montepulciano d'Abruzzo
und sein leichter weißer Bruder, der Trebbiano d'Abruzzo.
Campania (Kampanien)
Die
süditalienische Region um Neapel mit rund 43.000 Hektar Rebfläche
ist für den roten Taurasi und den weißen Fiano di Avellino
bekannt. Vulkanische Böden, die Meernähe und die Höhe
vieler Lagen sorgen für ein ausgezeichnetes Terroir.
Wirklich
beachtenswerte Weine machen einen kleinen Teil der Erzeugung aus,
doch um Ravello auf der Halbinsel um Sorrent, auf der Insel Ischia
und in den Irpinischen Bergen nördlich von Avellino und östlich
von Neapel wachsen einige beachtliche
Qualitätsweine.
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