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Fortsetzung
Die Rebsorten Italiens
Die wichtigsten
Weißweinsorten Italiens |
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ALBANA
I ARNEIS I ARRICANTE
I CATARRATTO I CHARDONNAY
I CORTESE I GARGANEGA
I GRECHETTO I MALVASIA
I NOSIOLA I PICOLIT
I PINOT BIANCO I
PINOT GRIGIO I PROSECCO
I RIBOLLA GIALLA I SAUVIGNON
BLANC I TOCAI I TREBBIANO
I VERDICCHIO I VERDUZZO
I VERNACCHIA
Zu den roten Rebsorten
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Ribolla Gialla
Die Ribolla ist eine uralte italienische Rebsorte. Von ihr gibt es
eine weiße und eine rote Variante. Die weiße Ribolla Gialla
bringt im Collio die besten Ergebnisse hervor. Die Sorte findet immer
mehr Freunde als sortenreiner, sehr trockener Wein. Jung getrunken,
ist die Ribolla Gialla oft ein ungemein fruchtiger, frischer und delikater
Wein. Ob sich diese Sorte zum Ausbau im Barrique eignet, ist sehr
umstritten. |
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Sauvignon
blanc
Die
hochwertige und in der ganzen Welt angebaute Sorte, die ursprünglich
aus dem Bordelais stammt, ist in Norditalien stark verbreitet. Sie
ergibt fruchtige, geschmacklich intensive Weine. Im Veneto wird sie
am intensivsten angebaut. In dieser Region und im Friaul bringt sie
beachtliche Ergebnisse.
Tocai
Die
italienische Rebsorte hat nichts mit dem ungarischen "Tokajer"
und seinen Reben gemein. Tocai liefert in Venetien und der Lombardei
schöne, leichte Weißweine. Gut sind Weine aus dieser Sorte
auch im Friaul. Im Friuli-Venezia Giulia ist sie die am meisten angepflanzte
weiße Rebsorte. Im Collio erzeugt man mitunter hervorragende,
körperreiche und charaktervolle Weißweine aus ihr. Tocai
gibt es auch als leichten Rotwein im Gebiet Colli Berici im Veneto.
Trebbiano
Die
Trebbiano ist eine der ältesten und heute die verbreitetste Weißweintraube
Italiens. Etwa 130.000 Hektar italienischer Weinbergsflächen
sind mit ihr bepflanzt. Ihre größte Verbreitung hat sie
in der Emilia-Romagna. Zumeist sind die aus ihr gewonnenen Weine von
minderer Qualität oder dienen dem Verschnitt mit anderen Weinen.
Bei entsprechender Sorgfalt werden jedoch schöne, leichte Weißweine
von hoher Qualität aus der Sorte bereitet. In Umbrien findet
man sortenreine Trebbiano-Weine, die eine wahre Gaumenfreude sein
können.
Verdicchio
Die
ausgezeichnete Rebsorte Verdicchio ist die wichtigste Sorte in den
Marken. Die bekanntesten Weine, die aus ihr erzeugt werden, sind der
Verdicchio dei Castelli di Jesi und der Verdicchio di Matelica. Letzterer
kommt auch als Schaumwein in den Handel. Man erzeugt viel Massenwein
aus ihr. Wirklich gut ist der Verdicchio delle Marche.
Verduzzo
Sie
ist eine alte Rebsorte aus dem Friaul. Trocken ausgebaut kann sie
sehr ansprechend sein, aber auch als leicht süßer Dessertwein
ist sie gut - eine angenehme Alternative zum süßen Picolit.
Vernacchia
Die
alte Sorte aus der Toskana hat nichts mit der roten Vernatsch (Schiava)
gemein. Die Vernacchia hat einen eigenständigen Charakter. Zumeist
sind die aus ihr bereiteten Weine fein und leicht. Sie können
einem guten Chablis durchaus ebenbürtig sein. Der heute bekannteste
aus ihr erzeugte Weißwein ist der Vernacchia di San Gimignano
in der Toskana. Er war angeblich schon der Lieblingswein Michelangelos
und erhielt 1966 als erster italienischer Wein das DOC-Prädikat.
1993 bekam er DOCG-Status.
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