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  Anbaugebiete

Die wichtigsten Anbaugebiete Argentiniens
 
 

Mendoza
Mittelpunkt der argentinischen Weinproduktion ist die Provinz Mendoza, auf die über 70% der Erzeugung entfällt. Die gleichnamige Stadt, im äußersten Westen des Landes gelegen, ist nicht weit von Santiago de Chile entfernt. Von der in Smog gehüllten City Santiago ist das Weinbaugebiet durch den höchsten Berg der Anden, den Aconcagu, getrennt.
 


© Vinos de Argentina
 
 
Das kontinentale Klima dieser Region sorgt für ausgeglichene, wenig extreme Temperaturen. Frost kommt selten vor. Hagel im Frühsommer stellt die größte Gefahr für den Weinbau dar. Im Jahre 1992 wurde die Hälfte der Ernte zerstört.
 
 
Die Weinbaufläche Mendozas beträgt heute über 150.000 Hektar. Die Weinberge liegen überwiegend in Höhenlagen von 500 bis 800 Meter. Aus lockerem, sandigem Schwemmland über Ton bestehen die oberen Bodenschichten der Region. Der Trockenheit wird man durch über 17.000 Tiefbrunnen Herr. Das dazu nötige Wasser wird von den Gletschern in den Hochanden durch fünf Gebirgsflüsse reichlich herbeigeführt.

In Luján de Cuyo wurde 1993 die erste Appellation Argentiniens geschaffen. Das Weinbaugebiet liegt im oberen Tal Mendozas. Die Höhenlagen reichen bis in eine Höhe von 1.100 Meter. Die mittlere Jahrestemperatur liegt deutlich tiefer als etwa in Südafrika: Mit 15 °C ist sie etwa vier Grad niedriger als dort.


 
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