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AUSTRALIEN - ANBAUGEBIETE

Die sieben Bundesstaaten, die Weinbauregionen und die wichtigsten Weinbausubregionen Australiens

 
 


Herkunftsbezeichnungen australischer Weine

Es gibt in Down Under keine Herkunftsbezeichnungen, die qualitativ höher- oder tieferrangig sind (wie etwa in Italien). Das Anbaugebiet hat hier also nichts mit der (durchschnittlichen) Weinqualität zu tun.

Seit 1987 ist in Australien ein gesetzgeberisches Rahmenwerk mit den Hauptkomponenten eines Appellationssystems im Bundesrecht verankert. Es wird von der amtlichen Wine and Brandy Corporation überwacht. Das australische Weingesetz schreibt vor, dass ein Wein mindestens zu 85% aus dem auf dem Etikett angegebenen Anbaugebiet stammen muss.



© Australian Wine Bureau

 
 
Schritt für Schritt haben sich australische Weinerzeuger inzwischen von der Verwendung von Gattungsbezeichnungen wie Claret, Burgundy, Champagne, Port und Sherry distanziert. Der Export von Erzeugnissen mit diesen Bezeichnungen nach Europa wurde verboten. Für den europäischen Markt musste beispielsweise auch der berühmte Penfolds Grange Hermitage auf die Herkunftsbezeichnung Hermitage verzichten.
 
         
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