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AUSTRALIEN - QUALITÄTEN
Was ist bei der Auswahl australischer
Weine zu beachten?
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Folgende Hinweise auf dem Etikett
geben Aufschluss über die Qualität des Weines:
- Die Rebsorte: Einige rote
und weiße Rebsorten, die in Australien verwendet werden, wirken
sich erfahrungsgemäß besonders vorteilhaft auf die Weinqualität
aus. Die wichtigsten Rebsorten stellen wir in einem eigenen Kapitel
vor. Das australische Weingesetz schreibt vor, dass ein Wein mindestens
zu 85% von der auf dem Etikett angegebenen Rebsorte stammen muss.
Sind auf dem Etikett mehrere Rebsorten angegebenen, so ist die
erstgenannte der mengenmäßig größte Verschnittpartner.
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Cellars & Tastings, © Australian Wine Bureau
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- Der Erzeugerbetrieb: Alle
Weingüter Australiens kann man nicht kennen. Viele wichtige und
gute Erzeuger nennen wir in den einzelnen Abschnitten der jeweiligen
Anbauregionen Australiens.
- Der Jahrgang: Der Jahrgang
spielt in Australien eine weitaus geringere Rolle als beispielsweise
in Deutschland oder Frankreich. Differenzen gibt es zwar, es gibt
jedoch kaum verregnete Weinlesen oder Blüten. Spätfröste sind
unbekannt. Auf Trockenheit hat man sich zumeist eingestellt und
verwendet Bewässerungssysteme. So hängt die Qualität eines bestimmten
Jahrgangs am meisten von dem ab, was in Weinberg und Keller geschah,
d. h. von der Arbeitsweise des Winzers und Kellermeisters und
den technischen Gegebenheiten bei ihrer Arbeit. Mindestens 95%
eines Weins muss dem auf dem Etikett genannten Jahrgang angehören.
- Bewertungen von Fachleuten:
In gewisser Weise kann man sich an Kommentaren und Bewertungen
einiger Experten und Organisationen orientieren. Zu ihnen gehört
neben den Bewertungen namhafter Weinjournalisten auch die bekannten
Wine Shows, bei denen jedes Jahr in den verschiedenen Staaten
Australiens die neuen Weine verkostet, bewertet und ausgezeichnet
werden.
- Herkunftsbezeichnungen:
Einige Regionen Australiens sind aufgrund besonderer Böden und
besonders günstiger Klimabedingungen besser für den Qualitätsweinbau
geeigneten als andere. In den folgenden Kapiteln gehen wir auf
die Herkunftsbezeichnungen im einzelnen ein.
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