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Anbaugebiete
Die deutschen Anbaugebiete
I Ahr I
Mittelrhein I
Mosel-Saar-Ruwer I
Rheingau
I Rheinhessen I Nahe I Pfalz
I Hessische
Bergstrasse I Franken I
Württemberg I
Baden I Saale-Unstrut I
Sachsen
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Mosel-Saar-Ruwer
Zwischen
Hunsrück und Eifel im Rheinischen Schiefergebirge, entlang der
Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer liegen die Weinberge
dieses mit knapp 12.000 Hektar mittelgrossen Anbaugebietes. Es ist
ein traditionelles Riesling-Gebiet mit hohem Bekanntheitsgrad. Besonders
die Weine aus dieser Sorte haben seinen internationalen guten Ruf
begründet. Mosel-Saar-Ruwer gliedert sich in 5 Bereiche, 20 Großlagen
und 507 Einzellagen.
Eine
optimale Erwärmung und ein hervorragendes Niederschlagsverhältnis
in den Steilhängen und Tälern der Flüsse bieten gemeinsam
mit den Bodenverhältnissen beste Voraussetzung für den Riesling.
An der Obermosel herrscht Muschelkalk und Keuper vor, in den Tälern
von Saar und Ruwer Devon-Schiefer. Südlich von Zell dominieren
weiche Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken. In Tallagen
sind die Böden mit Schotter-, Kies- und Sandablagerungen durchsetzt.
Wichtige
Rebsorten neben Riesling sind Müller-Thurgau, Kerner und Elbling
(als säurebetonter Wein auch besonders zur Versektung geeignet).
Immer öfter wird behauptet, das Gebiet würde sich ebenso
für Spätburgunder eignen. In der Region haben neben den
unzähligen kleinen Winzerbetrieben die größten Kellereien
Deutschlands ihren Sitz. Viele Grundweine für die Sektbereitung
kommen ebenfalls von der Mosel.
Spitzenerzeuger
u.a.: Weingut Fritz Haag in Brauneberg, Weingut Dr. Loosen in Bernkastel,
Weingut Egon Müller-Scharzhof in Wiltingen, Weingut Joh. Jos.
Prüm in Bernkastel-Wehlen, Gutsverwaltung von Schubert-Grünhaus
in Mertesdorf.
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Rheingau
Der
Rheingau zählt zu den Anbaugebieten mit dem höchsten
Rieslinganteil (80%). Auch der Exportanteil der Rheingauweine
ist überdurchschnittlich hoch. Auf 3200 Hektar Rebfläche,
1 Bereich, 11 Großlagen und 120 Einzellagen entstehen
rassige trockene und halbtrockene Riesling-Weine und gehaltvolle
Spätburgunder-Rotweine (besonders aus Assmannshausen). |
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Geografisch
beginnt der Rheingau am Untermain südlich von Wiesbaden und erstreckt
sich bis Lorchhausen nördlich von Rüdesheim. Vom Taunus
geschützt, herrschen milde Winter und warme Sommer. Das Temperaturmittel
liegt bei 9,7 Grad Celsius. Die Sonnenscheindauer ist höher als
in fast allen anderen Regionen Deutschlands. Schiefer, Quarz, Kiesel
und Sandstein, auch tiefgründige, meist kalkhaltige Böden
aus Sandlöss oder Löss prägen die Bodenverhältnisse.
Phyllitschiefer schafft gute Voraussetzungenfür die Erzeugung
feinster Rieslinge und stoffiger Rotweine, überwiegend aus Spätburgunder.
Spitzenerzeuger
u.a.: Weingut Robert Weil in Kiedrich, Weingut Georg Breuer in Rüdesheim,
Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich, Weingut Franz Künstler
in Hochheim, Weingut Schloss Johannisberg in Geisenheim-Johannisberg,
Weingut Schloss Reinhartshausen in Eltville-Erbach.
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