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Anbaugebiete

Die deutschen Anbaugebiete

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  I Sachsen

 
 
Pfalz

Die Pfalz hat eine etwas kleinere Rebfläche als das benachbarte Rheinhessen. Rebsorten mit den grössten Flächenanteilen sind Müller-Thurgau, Riesling, Kerner, Silvaner, Portugieser, Dornfelder, Morio-Muskat und Scheurebe.

Die geographische Lage der Pfalz ist südlich von Worms bis an die französische Grenze und von den Hängen des Pfälzer Waldes bis in die Rheinebene. Die starke Sonneneinstrahlung und ein Temperaturmittel von 11 Grad bestimmen die klimatischen Verhältnisse für den Weinbau. Die unterschiedlichen Böden bestehen aus Buntsandstein, kalkhaltigem Lehm- und Ton, Mergel- und Keuper, eingestreutem Muschelkalk; Granit-, Porphyr- und Schiefertoninseln. Mit ca. 23.500 Hektar, 2 Bereichen, 25 Großlagen und 330 Einzellagen ist die Pfalz nach Rheinhessen und vor Baden das zweitgrösste Anbaugebiet Deutschlands.

Spitzenerzeuger u.a.: Weingut Müller-Catoir in Haardt, Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim, Weingut Reichsrat von Buhl in Deidesheim, Weingut Koehler-Ruprecht in Kallstadt, Weingut Georg Mosbacher in Forst, Weingut Ökonomierat Rebholz in Siebeldingen, Weingut Christmann in Gimmeldingen.
 
 
Hessische Bergstrasse

Die Hessische Bergstrasse zählt mit 450 Hektar Weinbau neben Sachsen und Saale-Unstrut zu den kleinsten deutschen Anbaugebieten. Es verfügt über nur 2 Bereiche, 3 Großlagen und 24 Einzellagen. Eingebettet zwischen Neckar, Rhein und Main und im Schutz des Odenwaldes freut man sich über viel Sonne und ausreichende Niederschläge. Leichtere Böden mit unterschiedlich hohem Lössanteil bestimmen gemeinsam mit diesem Klima das Terroir der Rebberge.

Spitzenerzeuger u.a.: Staatsweingut Bergstrasse in Bensheim, Weingut der Stadt Bensheim, Bergsträsser Winzer EG in Heppenheim, Weingut Simon-Bürkle in Zwingenberg.
 

 
Franken
Das 6000 Hektar umfassende Anbaugebiet liegt zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt an den südwärts gerichteten Talhängen des Mains und seiner Nebenflüsse. Das Klima ist überwiegend kontinental mit trockenen, warmen Sommern und kalten Wintern. Verwitterungsböden des Urgesteins und Buntsandsteins prägen die Rebberge im Mainviereck, in Unterfranken und im Spessart. Lehm-, Löß- und Muschelkalkböden bilden sich im Maindreieck bei Wertheim und Miltenberg. Keuperböden findet man im Bereich Steigerwald.

A
m bekanntesten sind die herzhaften, erdigen Silvaner- und Müller-Thurgau-Weine. Frankens Image profitiert von der überschaubaren Grösse der Region (3 Bereiche, 22 Großlagen, 211 Einzellagen) und von seinem hohen Bekanntheitsgrad, zu dem der Bochsbeutel beiträgt. Die Bochsbeutelflasche mit ihrer besonderen bauchigen Form fällt in jedem Weinsortiment als Spezialität aus dem optischen Rahmen. Die Hälfte aller Flaschen aus Franken hat diese Form. Vier von fünf Flaschen Frankenwein werden im Gebiet selbst getrunken (im Umkreis von 250 km).

S
pitzenerzeuger u.a.: Weingut Rudolf Fürst in Bürgstadt, Weingut Horst Sauer in Escherndorf, Weingut Bürgerspital zum Heiligen Geist in Würzburg, Weingut Juliusspital in Würzburg, Fürstlich Castellsches Domänenamt in Castell, Weingut Johann Ruck in Iphofenm, Weingut Schmitt's Kinder in Randersacker, Weingut Josef Störrlein in Randersacker, Weingut Hans Wirsching in Iphofen.
 
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