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Rebsorten
Die
wichtigsten deutschen Rebsorten
| Riesling
| Müller-Thurgau
| Silvaner |
Kerner | Scheurebe
| Bacchus | Grauer
Burgunder | Weißer
Burgunder | Faberrebe
| Morio-Muskat
| Huxelrebe | Gutedel
| Ortega | Elbling |
Gewürztraminer | |
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Rebsorten für Weisswein |
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Huxelrebe
Ebenfalls
aus der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey stammt
eine Kreuzung aus Weißer Gutedel x Courtillier musqué:
die Huxelrebe. Die Sorte kann bei entsprechendem Anschnitt Rekorderträge
bringen. Bei vernünftigem Anbau liefert die Sorte ansprechende,
frische Weine (rassig, elegant, charaktervoll, reif) mit einem feinen
Muskatton im höheren Prädikatsbereich. Die Lagerfähigkeit
ist gut. Hauptverbreitungsgebiete sind Rheinhessen, die Pfalz und
die Nahe. Ca. 1.500 hektar Rebfläche. |
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Gutedel
Der
Gutedel ist nicht nur eine beliebte Tafeltraube, sondern auch eine
Keltertraube, die einen bekömmlichen, wohlschmeckenden Zechwein
liefert, der jung getrunken am besten schmeckt. Seine Urheimat liegt
vermutlich (wie bei vielen alten Rebsorten) in Kleinasien. Der Anbau
in Deutschland konzentriert sich auf das Markgräflerland in Baden.
1.350 Hektar sind mit ihr bestockt.
Ortega
Die
frühreifende Kreuzung aus Müller-Thurgau x Siegerrebe der
Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, Würzburg,
liefert selbst in ungünstigen Jahren sehr hohe Mostgewichte.
Dafür bauen die Säurewerte in warmen Jahren häufig
am Stock schnell ab. Die Ortega-Weine, die oft Auslese-Niveau erreichen,
zeichnen sich durch feine Frucht und ein pfirsichartiges Bukett (ähnlich
dem der Siegerrebe) aus. 1.250 Hektar Rebfläche.
Elbling
Die
Weißweinsorte hatte bis ins 19. Jahrhundert hinein eine weite
Verbreitung. Ihre Herkunft ist nicht gesichert. Allerdings erwähnen
bereits römische Schriftsteller diese (zumindest eine recht ähnliche)
Sorte für zahlreiche deutsche Anbaugebiete. Die heutige Verbreitung
in Deutschland (1.200 Hektar) konzentriert sich auf das Anbaugebiet
Mosel-Saar-Ruwer, insbesondere den Bereich der Obermosel. Elbling-Weine
eignen sich bestens zur Sektherstellung, gewinnen aber auch in der
Flaschenweinvermarktung (meist trocken ausgebaut) zunehmend an Bedeutung.
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Gewürztraminer
Die
Bezeichnung "Gewürztraminer" ist ein von der
EU zugelassenes Synonym für "Roten Traminer".
Der Gewürztraminer gehört in Deutschland zu den
qualitativ hochwertigsten Sorten. Die Weine zeichnen sich
durch ein würziges Aroma aus, das ein wenig an den Duft
von Rosen erinnert. In Baden wird diese Sorte auch als Clevner
angeboten.
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