EINKAUFSTIPPS VOM GURU - FRANKREICH
 
 

 
1998: Absolute Spitze in Saint-Emilion und Pomerol
1998 war für Saint-Emilion und Pomerol ein Jahrgang, wie er nur selten vorkommt. Die Witterungsbedingungen in diesen Appelationen des Bordelais waren schlicht ideal. Die Weine, die im Herbst gelesen wurden, sind eine Klasse für sich. Parker empfiehlt in jedem Fall auch Gewächse aus Graves, über die er ebenfalls nicht wenig staunte.
 
Viele Empfehlungen zu den ebenfalls guten 99er Bordeauxweinen gibt Winety.com in der Rubrik MAGAZIN.

Rhône 1998: Ein verblüffender Jahrgang
1998 haben sich der Bereich Châteauneuf-du-Pape und einige weitere Bereiche an der Rhône durch auffallende Weinqualitäten hervorgetan.

Zu den übrigen Bereichen mit höchst erfreulichen Resultaten zählen die AC Côtes du Rhône-Villages und die Appelation Contrôlée Gigondas. Für die Village-Weine ist eine Beschränkung auf 42 Hektoliter pro Hektar und ein Mindestalkohlgehalt von 12,5% vol. vorgeschrieben. Dies hat einen Einfluss auf die Durchschnittsqualität.

Parker rechnet einige Gewächse der südlichen Rhône zu den besten Schnäppchen für Kenner, die im Jahr 2000 auf dem Weinmarkt zu finden sein werden. Die Preisgestaltung vieler Erzeuger bezeichnet er als ausgesprochen vernünftig.

Rote Burgunder Jahrgang 1997: Völlig unterbewertet
Nach dem Jahrgang 1990 musste er bis zum 1997er abwarten, um sich wieder mit Rotwein aus Burgund eindecken zu können, so Parker. Der Vorgänger des eher schwierigen und dennoch überbewerteten 1998ers machte für ihn mehr und mehr Sinn. Parker erkannte seine wahre Klasse.

Die besten Vertreter des 1997ers sind frisch, reif, konzentriert, geradezu prächtig und jetzt schon komplex und delikat. Die tiefsten und größten Gewächse werden sich mindestens zehn Jahre positiv weiterentwickeln. Sie werden, prophezeit Parker, in der kommenden Dekade größere Freude bereiten als die tannineherben, harten 1995er oder die verschlossenen 1996er.


 
  Vorherige Seite  
I   Wir über uns  I      Anzeigen schalten   I   Sitemap   I