| |
| Von
der Gärung bis zur Abfüllung befindet sich der Wein in
amerikanischen Eichenholzfässern, die 600 Liter fassen.
Nur in diesen Fässern aus dem Holz der Weißeiche (Quercus
alba) kann er einen Alterungs- und Reifeprozess durchlaufen,
der seinen speziellen Anlagen entspricht |
|
©
Weinimport Ardau GmbH
|
|
| |
Nach Abschluss
der Gärung hat der Wein eine helle, strohgelbe Farbe und ist
absolut trocken. Nun wird eine erste, vorläufige Selektion
der einzelnen Fässer vorgenommen. Man teilt sie ein
- in
Finos, wenn sich an der Oberfläche des Weins die
sogenannte Florhefe gebildet hat
- in
Olorosos, wenn es körperreiche Weine mit schwachem
Bukett sind und sich keine Florhefeschicht gebildet hat.
Die spezielle
Florhefe stammt aus den Sherrygebiet. Nach der Gärung bildet
sie in den nur zu drei Vierteln gefüllten Fässern den velo
de flor, eine gelblich-weiße Haut echter Weinhefen auf
der Oberfläche des Weines. Der ein bis zwei Zentimeter dicke
Flor hat einen entscheidenden Einfluss auf das Bukett und
das Aroma des Weins sich.
|
| |
Die
Weine werden dann gemäß dieser ersten Auswahl gespritet, d.
h. mit hochprozentigem Industriealkohol versetzt: die Finos
bis ca. 15,5 Vol.% Alkohol, die Olorosos bis 17-18 Vol.% Alkohol.
|
| |
Die
Weine lagern mindestens ein Jahr in den sogenannten Criaderas
|
| |
Anschließend
reifen die Sherrys mindestens drei Jahre nach dem Jahrgangssystem
oder auch im traditionellen Solera-Verfahren.
Bei dem Solera-Verfahren werden in der Regel Sherrys gleicher
Art aber verschiedenen Alters in drei oder vier übereinandergereihten
Lagen von Fässern von oben nach unten miteinander verschnitten.
Die unterste Reihe von Fässern enthält den reifsten Sherry,
der regelmäßig abgefüllt wird. |