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Weine aus Südwestfrankreich sind fast
noch ein Geheimtipp (Fortsetzung)
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Für viele Besucher war aber auch die ein oder andere wirkliche
Entdeckung dabei: "Von meinen Côteaux
de Quercy hatten selbst große Importeure noch nie
etwas gehört," sagt Maureen Kerleau vom Weinhandelshaus
Sauret mit einem Grinsen. "Vor allem in München und
Saarbrücken konnten die Besucher bei unseren Weinen wirkliche
Entdeckungen machen und waren erstaunt über das gute Preis-
Qualitätsverhältnis."
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Auch Anne-Marie Selle, Winzerin im Château Boissel, zeigt sich
zufrieden. "Ich bin überrascht über das große
Interesse und die vielen Fragen der Fachleute. Da geht es bei weitem
nicht nur um den Preis, sondern viel mehr um die ursprünglichen
Rebsorten und die Weinbereitung." Mit fünf weiteren Winzern
hat sie vor ein paar Jahren die Vereinigung "Accents
et Terroir" gegründet, nun vermarkten sie gemeinsam
ihre Weine. "Deutschland ist für uns einer der wichtigsten
Absatzmärkte. Darum werden wir auf jeden Fall wiederkommen. Schließlich
wollen wir Vertrauen in die beständige Qualität unserer
Weine schaffen." |
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Die Appellationen Gaillac, Fronton, Madiran, Pacherenc du Vic Bilh,
Côtes de Saint-Mont, Jurançon, Tursan, Lavilledieu, Côtes
du Brulhois, Marcillac, Estaing, Côtes de Millau, Entraygues
und Fel, Béarn und Béarn-Belloq, Irouléguy, Côteaux
de Quercy und Floc de Gascogne bilden zusammen das Weinbaugebiet von
Südwestfrankreich. Diese 16 Appellationen und der AOC-Apéritif
Floc de Gascogne haben sich zum Comité Interprofessionnel
des Vins du Sud-Ouest (C.I.V.S.O) zusammengeschlossen. Im Rahmen
des Exportprogramms hat sich inzwischen auch die Appellation Cahors
dem Comité angegliedert.
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