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Weinernte
2000: Resultate der VDP-Güter (Fortsetzung)
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Das
Spitzenwein Spektrum Das Bemühen der VDP-Winzer um eine vereinfachte
Kennzeichnung bringt es mit sich, daß sie einen Großteil ihrer
Weine als Gutsweine ohne Lagenbezeichnung vermarkten. Der Anteil
dieser Gutsweine bewegt sich im Jahrgang 2000 zwischen 10 bis
zu 90%, je nach Absatzpolitik und Rebsortenspiegel eines Weingutes
bzw. einer Region. Die Ernteerträge erreichen selbst in dieser
Kategorie nicht die im VDP limitierten Höchsterträge und liegen
meist um die 65 hl/ha. |
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Zwischen 10 und 60% werden Weine mit Lagenbezeichung auf den Markt
kommen. Hier spielt eine große Rolle, daß in der Philosophie des VDP
die Lagenweine zur Qualitätsspitze eines Weingutes zählen und es vorgezogen
wird, Weine abzustufen, wenn das Lesegut den Ansprüchen nicht voll
genügt.
Die für "Erste Gewächse" vorgesehenen Jungweine machen nur ca. 3%
der Ernte in den danach strebenden Weingütern aus. Durch die Minimierung
des Ertrags beim Anschnitt, die Ertragskorrekturen kurz vor der Reifephase
und die im Jahrgang 2000 restriktive Auswahl der besten Trauben bei
der Lese konnten nur Mini-Mengen "Erster Gewächse" eingebracht werden.
Die Hektarerträge erreichten hier oft nur 25 hl/ha. Schon im Jungweinstatus
wird deren außerordentliche Konzentration und Frucht hervorgehoben.
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Im Prädikatsweinsystem sieht die Verteilung fast in allen Regionen
gleich aus: Kabinettweine und Spätlesen dominieren mit jeweils um
die 30%. Auslesen waren durch den hohen Reifegrad der Trauben in allen
Regionen möglich, vereinzelt melden Betriebe sogar bis zu 10%. Erfreulicherweise
konnten in allen Regionen Beerenauslesen und einige Trockenbeerenauslesen
gekeltert werden.
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Die Rotweine haben eine intensive Farbe. Aufgrund der Fäulnis wurden
aber auch verstärkt Weißherbst und Rosé ausgebaut. Wie im Vorjahr
kennzeichnen harmonische Säurewerte die Jungweine. Hinzu kommen außerordentlich
hohe Mostgewichte und ob kleiner Mengen konzentrierte Fruchtaromen,
Vorzeichen für Weine höchster Güte.
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