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ANBAUGEBIETE
Südoststeiermark
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Rund 1.200 Hektar auf Basalt- und vulkanischen Böden sowie auf Verwitterungsböden
und sandigem, schweren Lehm sind in der Südoststeiermark bepflanzt.
Hauptsorte ist der Welschriesling, gefolgt vom Weißburgunder und dem
Traminer aus Klöch. Spezialitäten sind Ruländer, Riesling und Chardonnay
(Morillon). Zweigelt, Blauburger,
St. Laurent sowie der Blaue Wildbacher sind die roten Ergänzungen.
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©
ÖWM, Faber
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Rund 2.500 Hauer bauen in der Südoststeiermark Wein an. Die durchschnittliche
Rebfläche liegt damit nur bei etwa einem halben Hektar. Das bedeutet,
dass viele nur Reben im Nebenerwerb pflegen. Ein Großteil des Weines
wird über die etwa 300 Buschenschenken verkauft.
Es gibt eine Reihe von Weinbauinseln, zum Beispiel Weiz und Hartberg
im nördlichen Teil, Gleisdorf und die vor einigen Jahren wiederbelebten
Fluren der historischen Riegersburg bei Fürstenfeld, Feldbach und
Kapfenstein im südlicheren Teil. Eine Orientierung bieten vier Weinstraßen:
Südoststeirische Hügelland-Weinstraße, Thermenland-Weinstraße, Oststeirische
Römerweinstraße sowie die Klöcher Weinstraße. Ein geschlossenes Weinbaugebiet
ist Klöch, scharf an der Grenze zu Slowenien.
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Klöch und Traminer werden meist in einem Atemzug genannt. Denn auf
dem vulkanischen Boden gedeiht körperreicher Traminer, der weit über
Osterreich hinaus bekannt ist. Zur Erhaltung der Sorte wurde die "Klöcher
Traminer Schutzmarke" kreiert (für Weine, die von einer Kommission
positiv bewertet werden). Ansonsten herrscht eine gewisse Sortenvielfalt
im Gebiet vor. Weiße Sorten, im Geschmack meist eher zart, dominieren.
Empfehlenswerte Erzeuger u. a.: Albert und Anna Neumeister,
Winkler-Hermaden, Franz J. Hutter
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