Einleitung  I  Qualitäten  I  Rebsorten  I   Anbaugebiete
  EINLEITUNG

 
 


© ÖWM


 


Das 18. Jahrhundert

Durch das Aufkommen des Bieres, durch hohe Abgabenbelastungen und die Folgen des Dreißigjährigen Krieges, kam es im 17. Jahrhundert zu einem Niedergang des Weinbaues. Probleme bereitete dem Weinbau alter Zeiten die Steuer, sinnigerweise auch "Ungeld" genannt.


Kaiserin Maria Theresia (1717 -1780) vereinheitlichte später die Besteuerung. Während ihrer Regierungszeit befand sich die Weinkultur im Wiederaufbau.
   

Unter der Regierung Kaiser Josefs II (1784) wurde ein Erlass gegeben, der erlaubt, die eigene Produktion auch im eigenen Haus zu verkaufen. Er legte somit den Grundstein für den weltberühmten "Heurigen".
 
 

Das 19. Jahrhundert
Ein Kälteeinbruch im 19. Jahrhundert, die aus Amerika eingeschleppten Pilzkrankheiten (Oidium, Peronospora) sowie die sich gegen Ende des Jahrhunderts rasch verbreitende Reblauskatastrophe verwüsteten ganze Weinbaugebiete. Der erste Direktor der Weinbauschule Klosterneuburg (Gründung 1860) führte allerdings eine wirksame Methode zur Bekämpfung der Reblaus ein.

Noch im vorigen Jahrhundert wurden in den Weinbauzentren Österreichs Weinbauschulen (Krems 1874, Retz 1893, Silberberg 1895, Gumpoldskirchen 1898, Mistelbach 1898) gegründet, die einen wichtigen Schritt in Richtung Qualitätsverbesserung und Existenzsicherung bewirkten.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden vor allem die alten Strukturen durch Rationalisierung und Mechanisierung geändert. Die Umstellung auf die Hochkultur (Dr. Lenz Moser) ermöglichte den Einsatz moderner Geräte. Die Geschichte des Weinbaues im 19. Jahrhundert ist durch ein restriktives Eingreifen des Gesetzgebers auf dem Gebiet der Weinbereitung und -bezeichnung gekennzeichnet. Der leistungsfähige, genau kontrollierte Weinbau erbringt heute qualitativ höchstwertige und international anerkannte Weine.
 
     
  Vorherige Seite
I   Wir über uns  I      Anzeigen schalten   I   Sitemap   I