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Einleitung
Lassen Sie sich überraschen
entdecken Sie die portugiesischen Weine
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Portugals
berühmteste Weine sind der namensgleiche Portwein
und der Exportschlager Mateus Rosé. Das kleine
Land auf der iberischen Halbinsel hat aber weit mehr zu bieten,
denn sein Klima ist für viele Rebsorten ideal. Über
500 autochtone Rebsorten werden auf über 250.000 Hektar
Rebfläche - zweieinhalb mal so gross wie die Deutschlands
- kultiviert. |
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In Kombination
mit einer grossen Vielfalt an Terroirs bieten sie ein breites Spektrum
eigenständiger Weine. Unter ihnen finden sich nicht nur saubere
Industrieweine, sondern auch Boutiqueweine mit Format und Ausdruck.
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In der Weinszene Portugals
herrscht Aufbruchstimmung. Im kommenden Jahrzehnt wird der
Anteil hochwertiger Weine steigen. Nicht zuletzt durch den Beitritt
Portugals in die Europäische Union 1986 ergaben sich neue Möglichkeiten
für Investitionen in moderne Kellertechnik und die Rekultivierung
unwirtschaftlicher Rebflächen.
Sehr traditionelle Ausbaumethoden und modernstes Know How in Weinberg
und Keller liegen noch dicht beieinander.
Tanninherbe Rotweine von nicht entrapptem Traubengut, die sich, wenn
überhaupt, erst nach Jahren erschliessen, stehen neben frischen
Weissweinen, die durch reduktiven Ausbau und mit zarter Restsüsse
zum Verkaufserfolg werden. Dabei richtet sich das Augenmerk der Produktion
deutlich auf den Export. Im Inland hingegen sinkt der Konsum deutlich,
wenn auch auf hohem Niveau: Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch,
ehemals der dritthöchste der Welt, ging auf 56 Liter zurück
(Deutschland: 18 Liter). Im Ausland erfreuen sich die portugiesischen
Weine zunehmender Beliebtheit und sorgen bei Verkostungen nicht selten
für Überraschungen.
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