Die
Zarten: Chiroubles, Fleurie und Saint-Amour
Chiroubles
Die
370 Hektar Rebfläche befinden sich auf den sanft geneigten Hängen rund
um das gleichnamige Dorf. Die Rebstöcke wachsen zwischen 250 und 450
Metern Höhe.
Der Boden ist von Granit und Prophyr bestimmt.
Ein Chiroubles ist unter den Crus wohl der typischte Vertreter der Beaujolais-Weine
und duftet dezent nach Blumen: Veilchen, Maiglöckchen und Pfingstrosen.
Trinken sollte man ihn in seinem zweiten Jahr.
| Anbaufläche: |
370
Hektar |
| Geburtsstunde
der Appellation: |
11.
September 1936 |
| Anzahl
der Winzer: |
80 |
| Durchschnittliche
Jahresproduktion: |
21.000
Hektoliter |
Fleurie
Er
ist der eleganteste und "weiblichste" unter den Weinen des Beaujolais.
Die 870 Hektar Reben der Appellation stehen alle auf dem Gebiet der
gleichnamigen Gemeinde.
Der Boden: Granitschutt mit hohem Mangangehalt. Im Bukett des Weins
erkennt man Veilchen, Rosen und Schwertlilien; im Munde entfaltet er
sich edel und rassig.
Die I.N.A.O hat in Feuirie 13 Einzellagen (Climats) anerkannt, die alle
Weine von einem eigenen Charakter hervorbringen: les Labourons, Poncié,
les Mories, la Roilette, les Garants, Montgenas, La Madone, La Joie
du Palais, Grille-Midi, La Chapelle des Bois, La Cote, Le Bon Cru und
Champagne.
| Anbaufläche: |
870
Hektar |
| Geburtsstunde
der Appellation: |
11.
September 1936 |
| Anzahl
der Winzer: |
140 |
| Durchschnittliche
Jahresproduktion: |
49.000
Hektoliter |