Das
1 x 12 der Appellationen
AOC
- der Garant für Qualität
Die
Beaujolais-Weine gehören der höchsten französischen Kategorie der Qualitätsweine,
der Appellation d'Origine Contrôlée (Kontrollierte Her-kunftsbezeichnung)
an. Die Weine müssen strenge Qualitätsvorschriften einhalten,
die von der höchsten französischen Weinbaubehörde, dem Institut National
des Appellations d'Origine (I.N.A.O.) überwacht und kontrolliert
werden. Diese Kriterien für Weine der Appellation d'Origine Contrôlée
- kurz A.O.C.-Weine - beziehen sich auf die geographische Lage, die
Rebsorte, den spezifischen Höchstertrag (Hektoliter Wein je Hektar Rebfläche),
das Mindestmostgewicht bei der Ernte, den Mindestalkoholgehalt des fertigen
Weins und die Art der Vinifikation.
Auf Betreiben der
Weinbauregion Beaujolais wurden zusätzlich in die allgemein geltenden
A.O.C.-Richtlinien Degustation und Analyse der Weine vor der
Vermarktung aufgenommen.
Insgesamt 12 Appellationen
sind im Beaujolais zu Hause. Die Karte des Weinbaugebietes gleicht einem
kunstvollen Mosaik. Im Süden, etwa zwischen Villefranche und Lyon, bildet
das Gebiet der Appellation Beaujolais Contrôlée eine weitgehend
geschlossene Fläche. Nördlich davon liegt die Villages-Zone,
von deren Mitte aus sich der Archipel der Crus in Richtung Norden
ausdehnt.
Die Familie der
Beaujolais-Weine vereint die verschiedensten Charaktere: die
eleganten Crus du Beaujolais, die gehobenen Beaujolais Villages und
- nicht zuletzt - die bodenständigen Beaujolais. Zusammen erzeugen sie
im Durchschnitt 1,3 Millionen Hektoliter Wein im Jahr.