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In unglaublich kurzer Zeit besetzten die Vereinigten Staaten von
Amerika eine Spitzenposition auf dem internationalen Weinmarkt.
Nachdem die Weinindustrie durch die Prohibition in den dreißiger
Jahren einen absoluten Nullpunkt erreicht hatte, setzte in den siebziger
Jahren ein regelrechter Weinboom ein. Die USA ist heute einer der
größten Weinproduzenten der Welt. Über 320.000 Hektar stehen unter
Reben. Die Produktion beläuft sich auf etwa 17 Millionen Hektoliter
Wein im Jahr. Dem Land scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein -
mit Sicherheit nicht, was den Weinbau betrifft.
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© E&J Gallo |
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Seine Anfänge gehen bis in das 16. Jahrhundert
zurück. In der Nähe von Jacksonville in Florida legten 1562 französische
Hugenotten die ersten Weingärten an. Scruppernong ist der Name der
damals verwendeten Rebsorte. Es heißt, der daraus gewonnene Wein habe
scheußlich geschmeckt. Heute zählen die aus international bekannten
roten und weißen Rebsorten erzeugten Gewächse zur Weltspitze.
Weinbau in den USA - damit meinen
viele vor allem den Weinbau im Staat Kalifornien. Sie haben in gewisser
Hinsicht recht: Der weitaus größte Teil der Weinproduktion des Landes
findet dort statt. Und auch die Qualität dominiert. Die Weine beispielsweise
aus Napa, Sonoma, Santa Cruz und Mendocino County sind schon längst
bei internationalen Vergleichsproben auf vorderen Plätzen.
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